Super restaurant avec des plats qui nous emmènent à la découverte de saveurs variées et originales. J'ai particulièrement bien aimé l'alliance du froid (sorbet de tomates) et du chaud dans l'assiette.
La qualité des vins au verre était décevante.C'est dommage lorsqu'on sait qu'il y a pleins de vins de qualité en Valais. De plus, ces vins n'étaient pas bien pensé pour s'accorder avec le menu (après avoir mangé du boeuf, j'ai senti un changement temporaire du goût du vin).
Je rajoute peut-être aussi un manque de spontanéité et de convivialité chez les personnes au service (service trop robotisé).
C est un magnifique endroit avec un agréable jardin pour partager l apéro et ensuite un très bon repas à l intérieur ou le personnel est très sympathique et un Grand Chef comme Jacques Bovier issu d une grande famille de restaurateur
Gibt es einen vernünftigen Grund, 2 Stunden pro Weg von Bern nach Sion zum Mittagessen zu fahren. Ja, wenn man in die La Sitterie Essen gehen will und die Reise mit jemand als Beifahrer machen kann, die man schon lange nicht mehr gesehen hat. Wir haben vorher 5 mal versucht, einen Tisch an einem Samstag Mittag zu bekommen und scheiterten jedesmal, aber bei 22 Plätzen ist das gut verständlich. An diesem Samstag konnten wir uns, zusammen mit einem befreundeten Gastroehepaar, endlich an einen Tisch setzen. Das Lokal ist sehr klein, alles ist eng, aber dennoch hatten wir einen schön eingedeckten Tisch und sehr bequeme Stühle. Die Küche hat 14 m2 und dort geht es noch enger zu und her als im Saal. Als Apéro genossen wir Petite Arvigne 2010 von Defayes & Crettenand aus Leytron zu CHF 52.00, schöner Wein. Dann wurden 2 Sorten frisches Brot gereicht und als 1. Amouse-Bouche1 Espressotasse mit geschmackvoller und glücklicherweise dünner Hummersuppe, schleck. 2. Amouse-Bouche: Crème catalane von der Entenleber und Terrine von Entenleber mit einem Klecks süsser Tannenschösslingsauce, im Miniformat und ok. 1 Gang: gebratene Entenleber mit Erdnusssplittern und einer Sauce aus Endivien, geschmacklich fein, allerdings auf meinem Teller auf der Unterseite verbrannt, grosszügige Portion, witzige Idee. Ballotine von der Poularde mit einer Sauce von Paien und Trüffeln aus dem Jura. Das war nicht so mein Ding, die Poularde war gefüllt mit Lauch, die Sauce war gut, aber der Trüffel hatte einen Petrolgeschmack, sehr schade. Dazu genossen wir einen ebenfalls tollen Petit Arvine Domaine des Muses 2010 aus Sierre zu CHF 69.00. Die Côte double vom Bauernschwein war an sich eine gute Idee, mir aber zu heiss angebraten, so dass sie aussen hart wurde, blieb dennoch innen saftig, begleitet von grauen Schnecken, die ich eigentlich nicht mag und die doch sehr gut waren, mit einem handwerklich klassischen genialen Sauerkraut aus Champex, begleitet von 3 kleinen ungeschälten gekochten Kartoffeln mit Meersalz. Der begleitende Jus war sehr geschmackarm und noch sparsam dosiert. Wir bestellten Nachschlag und dieser Jus war dann ausgezeichnet. Der uns begleitende Koch wählte die langsam geschmorte Lammschulter auf Heu mit Wachholderjus und war sehr zufrieden. Arrosiert wurde dieser Gang von einem unglaublich genialen Clos de Châteauneuf 2008 von Philippe Varone Vins in Sion, aus 50% Humagne rouge und 50% Cornalin, im Barrique ausgebaut, zu CHF 75.00. La tarte extra-fine aux pommes fondantes mit einer crèmigen Glacé von gesalzenem Karamell war ein würdiger Abschluss. Das Menue war mit CHF 85.00 wirklich preiswert und es fehlt nicht viel, dass dieses Lokal noch viel von sich reden machen wird. Wir gehen mit Sicherheit bald wieder. Sehr netter und kompetenter Service, sympatischer und freundlicher Chef.