Wir wollten eigentlich nur KURZ etwas KLEINES Essen.....
Wir fuhren die Einfahrt an und kaum stellten wir unser Auto auf den Parkplatz, eilte bereits ein junger Herr aus dem
Hotel entgegen und wollte unser Gepäck entgegeben nehmen.
Nach der Frage ob es möglich sei nur etwas zu Essen, dies jedoch ohne Reservation, eilte der junge Herr wieder davon
um zu klären ob unser Wunsch möglich sei.
Uns konnte ein Tisch in dem kleinen Saal zur Verfügung gestellt werden, in dem wir alleine waren, da der andere Saal
bereits voll ausgebucht war.
Auf der Terrasse genehmigten wir uns einen Apéro und erhielten sogleich einen Gruss aus der Küche.
Auf der Karte gab es sehr exklusive Menus und theoretisch hätte man von der Vorspeise, Hauptgang, Dessert wählen sollen.
Da wir jedoch wirklich nur etwas kleines Essen mochten, hatte unsere Bedienung keine grosse Freude. Wies uns auch
freundlich darauf hin, dass es unüblich ist, dass nur der Hauptgang gewählt wird.
Wir nahmen dafür einen etwas kostspielerigen Wein.
Das Essen war speziell, aber fein. Zum Teil jedoch nicht erkennbar, was wir genau assen. Besonders der rohe Hühnerhals
auf einem Teller sorgte für eine gewisse Unruhe, da anfänglich daran geknabbert wurde, bis der Hinweis kam, dass
dies nicht essbar ist.
Man bekam nicht nur einen Teller mit dem Essen, es gab auch jeweils einen Unterteller dazu. Der Hauptgang wurde
unter der Glocke serviert und gemeinsam gelüftet.
Der Service war sehr langsam, was jedoch passen würde, wenn das Essen wirklich so zelebriert wird, wie man sollte.
Auf den Kaffee haben wir gegen die 30min gewartet. Bekamen jedoch dazu je ein Bisquit, ein Praliné, ein Fruchtgummi
oder ein Marsh Mallow.
Aus unserem geplanten schnellen Imbiss wurde ca. 4h zelebriertes Essen.
Das Essen kostete für 4 Personen EUR 330.-- (der Wein EUR 81.-- ein Savigny Champ Chevrey Tollot 2003).