Flammkuchen Paradies... in diesem Restaurant ist das Gericht so edel, wie die Weine. Die Auswahl ist sehr gross und verwirrend. Nicht gerade, wie wenn man in Italien sich eine von über 100 Pizzas auslesen muss. Aber die Auswahl ist schon gross.
Die Tages-Flammkuche, mit Speck und Zucchine, war eine leichte Wahl. Und feine, ich habe es nicht bereut. So fein war sie, dass ich die ganze gegessen habe, obwohl ich bereits nach 1/2 eigenlich satt war.
Die Stimmung ist ganz schön, so mit dem Holz und den Tische verschiedener Höhen. Im Preis sind auch 4 DL Chardonnay einbegriffen!
Meine Begleitung hätte sich anstatt dem Speck etwas Käse gewünscht. Ihre Flammkuche kam dan ohne Speck, aber dafür auch ohne Käse. Da sie wirklich ziemlich gross ist, fand sie das ganze schlussendlich etwas langeweilig.
Wir wurden von 4 verschiedenen Personen bedient. Jedes mal Begrüssung und Blah Blah Blah... aber jedes Mal wiederholen.
Beim Eintreten riecht man Holz, wo man hinschaut Eiche, ein Gefühl von Wärme. Einen Apero an der Bar (fragen Sie nach dem Hausaperitiv) ermöglicht auch einen tiefen Einblick, dahin wo die Speisen zubereitet werden.
Die Speisen sind allesamt regionale Spezialitäten nach den gesammelten Rezepten des Johannes Kohlmann (1864-1923) nach dem das Lokal benannt ist.
Die Möglichkeit Kleinigkeiten zu kombinieren oder knackige Salate, Terrinen, Pasteten.
Danach stehen Aufläufe, Feuerkuchen, Geschmortes zur Auswahl.
Süsses mit Schokolade oder Läckerli, ein Tarte Tatin nach altem Rezept oder eine Vanillecreme
runden das Angebot ab.
Zwischendurch oder spätabends zu einem Vesperplättl oder einer Käseplatte.
Ansprechendes Weinangebot zum Teil mit Weinen aus dem angrenzenden Badischen und dem Elsass sowie aus dem Baselbiet.
Schönes Portweinangebot im Offenausschank und in Flaschen
Beim Lädeli am Eingang, kann man für zu Hause frisch gebackenes, Terrinen, Weine oder gleich die Rezepte zum Nachkochen mitnehmen.
Sehr freundlicher Empfang und netter, kompetenter Service.